Als Kaviar werden die gereinigten und gesalzenen reifen Eier verschiedener Stör-Arten bezeichnet. Die häufigsten Arten sind der Sterlet, als die kleinste Art, der sibirische Stör, der russische Stör und der Beluga, die größte Störart. Die Herkunft des Begriffes Kaviar ist nicht eindeutig geklärt. Eine weit verbreitete Meinung ist, dass der Begriff wohl auf einen iranischen Volksstamm zurückgeht, der am Kaspischen Meer lebte. Die Khediven waren für ihre Körperkraft bekannt und aßen viel Kaviar. Das zubereitete Störei hieß bei ihnen Cahv-Jar und bedeutet „Kuchen der Freude“ oder „Kuchen der Kraft“.
Kaviar wird gelegentlich auch „Schwarzes Gold“ genannt. Und das nicht ohne Grund, denn während gewöhnliche Fische jährlich laichen, braucht der Stör dafür zwei bis drei Jahre Zeit. Auch deshalb gilt Caviar als besonders wertvoll.
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75,00 € – 150,00 € inkl. Mwst.
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Zubereitung/Verzehr: Kaviar sollte nicht mit Metall- oder gar Silberlöffeln gegessen werden, da diese den Geschmack negativ beeinflussen. Besser geeignet sind Kunststoff- oder Perlmuttlöffel. Verbreitet ist auch die Benutzung von Gebäck (z. B. Cracker) als Löffel. Mit ein wenig Zitronensaft und leicht gepfeffert ist dies eine geschmackvolle Variante. In manchen Restaurants wird Kaviar mit Crème fraîche, Zwiebeln und schwarzem Pfeffer auf einem noch warmen Blini serviert, einer aus Osteuropa stammenden Art des Pfannkuchens. Als Begleiter zum Kaviar empfehlen wir den Sekt Henry vom Weingut Heinrich Spindler, Champagner oder einen trockenen Weißwein, z. B. Grauburgunder, da sie dessen geschmackliche Eigenheiten unterstreichen. Natürlich können sie auch einen Wodka dazu trinken.


